
Der Himmel ist viereckig,
sagte die Maus in der Kiste
Sehr verehrtes Publikum,
vor gut einem Jahr hatten wir Sie eingeladen, mit uns die „Spielwies’n“ zu betreten und sich anstecken zu lassen von unserer Lust am Theater. Vieles auf dieser besonderen Wiese war für Publikum wie Theatermacher Neuland, kräftige Gewächse und noch zarte Pflänzchen gab und gibt es hier zu entdecken und eine Menge Blüten in den verschiedensten Farben und Formen konnten sich entfalten.
Wenn es nun von der Spielwies’n ab in die Kiste gehen soll, hat das mit Einmotten und Wegpacken nichts zu tun. Sie werden sich wundern, wie viele Entfaltungsmöglichkeiten sich hier befinden und wie viel Vergnügen es bereiten kann, den Dingen auf den Grund zu gehen. Werfen Sie also mit uns einen oder besser noch viele Blicke in die „Beziehungskiste“!
Wie schon im vergangenen Jahr ist unser Spielzeitmotto eine augenzwinkernde Einladung, mit uns auf Entdeckungsreise zu gehen und das weite Feld der zwischenmenschlichen Beziehungen theatralisch zu erkunden.
Das Theater als ein Ort der gesellschaftlichen Auseinandersetzung kann weder Lösungen anbieten noch sich aufs bloße Beschreiben zurückziehen, aber es kann mit den Mitteln des künstlerischen Ausdrucks – im Großen wie im Kleinen – Zusammenhänge aufzeigen, reflektieren und kommentieren. Dass das vom jeweiligen Blickwinkel abhängt, bringt das kleine Zitat auf dem Jahrbuch-Titel wunderbar lakonisch zum Ausdruck. Wir nehmen immer wieder neue Perspektiven ein, um Menschen und deren Beziehungsgeflechte zu erfassen und zu durchleuchten. Und was eignet sich besser, Leben und Lieben von allen Seiten wie durch ein Vergrößerungsglas zu betrachten, als das Theater in all seinen Formen?!
So vermessen die Stücke in unserem neuen Spielplan auf die verschiedensten Arten und Weisen die emotionalen Landkarten des menschlichen Miteinanders und spiegeln die mal mehr, mal weniger komplizierten Verwicklungen, in denen wir uns und unser Handeln immer wieder aufs Neue erkennen können.
Die Eröffnungsproduktion der Spielzeit 2011/12, Jochen Heckmanns nunmehr fünftes Tanztheater für Kempten mit dem wunderbaren Titel „Two’s a couple, three’s a crowd“ beschreibt ebenso humorvoll wie präzise, was passiert, wenn sich Beziehungssituationen durch das Auftauchen eines Dritten unverhofft auflösen und verändern. In unserer großen Schauspielproduktion „Totentanz“ kreisen die Protagonisten schon lange um eine unauflösbare „Kiste“ namens Paarbeziehung – Strindbergs Klassiker von 1900 ist der Prototyp des modernen Ehedramas. Schließlich ist das zeitgenössische Drama „Waisen“ von Dennis Kelly, unsere dritte Eigenproduktion, eine Art Krimi, der unsere Verwicklungen, Loyalitäten und Ängste innerhalb der Familienbeziehung erkundet.
Die theatrale Wunderkiste enthält auch weiterhin ein umfangreiches Repertoire. Mit anspruchsvollen Schauspielinszenierungen, u.a. von den Münchner Kammerspielen und dem Staatstheater Nürnberg, der Theaterpremiere des Lubitsch-Filmklassikers „Sein oder Nichtsein“, mit mitreißendem Boulevardtheater und außergewöhnlichem Tanztheater, den von
Dr. Franz Tröger gestalteten hochkarätigen Meisterkonzerten und den kleinen TIK extra-Reihen erwartet Sie auch in Zukunft höchste Qualität.
Bewährt hat sich auch die Umstrukturierung des Kinder- und Jugendtheaters – die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendtheater des Landestheaters Tübingen setzen wir freudig fort und garantieren ebenso anspruchsvolle wie unterhaltsame Stücke für die Jungen und Jüngsten. Ein weiterer Höhepunkt schließt die Spielzeit ab: die Kemptener Schultheatertage, unser Kooperationsprojekt mit dem Amt für Jugendarbeit der Stadt Kempten, dann bereits in der zweiten Auflage.
Das TIK-Team und ich laden Sie herzlich ein, die „Theaterkiste“ zu öffnen und sich überraschen und inspirieren zu lassen von den vielfältigen Einblicken und Sichtweisen des Theaters.
Herzlich,
Ihre
Nikola Stadelmann
Künstlerische Direktorin
THEATERINKEMPTEN
sagte die Maus in der Kiste
Sehr verehrtes Publikum,
vor gut einem Jahr hatten wir Sie eingeladen, mit uns die „Spielwies’n“ zu betreten und sich anstecken zu lassen von unserer Lust am Theater. Vieles auf dieser besonderen Wiese war für Publikum wie Theatermacher Neuland, kräftige Gewächse und noch zarte Pflänzchen gab und gibt es hier zu entdecken und eine Menge Blüten in den verschiedensten Farben und Formen konnten sich entfalten.
Wenn es nun von der Spielwies’n ab in die Kiste gehen soll, hat das mit Einmotten und Wegpacken nichts zu tun. Sie werden sich wundern, wie viele Entfaltungsmöglichkeiten sich hier befinden und wie viel Vergnügen es bereiten kann, den Dingen auf den Grund zu gehen. Werfen Sie also mit uns einen oder besser noch viele Blicke in die „Beziehungskiste“!
Wie schon im vergangenen Jahr ist unser Spielzeitmotto eine augenzwinkernde Einladung, mit uns auf Entdeckungsreise zu gehen und das weite Feld der zwischenmenschlichen Beziehungen theatralisch zu erkunden.
Das Theater als ein Ort der gesellschaftlichen Auseinandersetzung kann weder Lösungen anbieten noch sich aufs bloße Beschreiben zurückziehen, aber es kann mit den Mitteln des künstlerischen Ausdrucks – im Großen wie im Kleinen – Zusammenhänge aufzeigen, reflektieren und kommentieren. Dass das vom jeweiligen Blickwinkel abhängt, bringt das kleine Zitat auf dem Jahrbuch-Titel wunderbar lakonisch zum Ausdruck. Wir nehmen immer wieder neue Perspektiven ein, um Menschen und deren Beziehungsgeflechte zu erfassen und zu durchleuchten. Und was eignet sich besser, Leben und Lieben von allen Seiten wie durch ein Vergrößerungsglas zu betrachten, als das Theater in all seinen Formen?!
So vermessen die Stücke in unserem neuen Spielplan auf die verschiedensten Arten und Weisen die emotionalen Landkarten des menschlichen Miteinanders und spiegeln die mal mehr, mal weniger komplizierten Verwicklungen, in denen wir uns und unser Handeln immer wieder aufs Neue erkennen können.
Die Eröffnungsproduktion der Spielzeit 2011/12, Jochen Heckmanns nunmehr fünftes Tanztheater für Kempten mit dem wunderbaren Titel „Two’s a couple, three’s a crowd“ beschreibt ebenso humorvoll wie präzise, was passiert, wenn sich Beziehungssituationen durch das Auftauchen eines Dritten unverhofft auflösen und verändern. In unserer großen Schauspielproduktion „Totentanz“ kreisen die Protagonisten schon lange um eine unauflösbare „Kiste“ namens Paarbeziehung – Strindbergs Klassiker von 1900 ist der Prototyp des modernen Ehedramas. Schließlich ist das zeitgenössische Drama „Waisen“ von Dennis Kelly, unsere dritte Eigenproduktion, eine Art Krimi, der unsere Verwicklungen, Loyalitäten und Ängste innerhalb der Familienbeziehung erkundet.
Die theatrale Wunderkiste enthält auch weiterhin ein umfangreiches Repertoire. Mit anspruchsvollen Schauspielinszenierungen, u.a. von den Münchner Kammerspielen und dem Staatstheater Nürnberg, der Theaterpremiere des Lubitsch-Filmklassikers „Sein oder Nichtsein“, mit mitreißendem Boulevardtheater und außergewöhnlichem Tanztheater, den von
Dr. Franz Tröger gestalteten hochkarätigen Meisterkonzerten und den kleinen TIK extra-Reihen erwartet Sie auch in Zukunft höchste Qualität.
Bewährt hat sich auch die Umstrukturierung des Kinder- und Jugendtheaters – die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendtheater des Landestheaters Tübingen setzen wir freudig fort und garantieren ebenso anspruchsvolle wie unterhaltsame Stücke für die Jungen und Jüngsten. Ein weiterer Höhepunkt schließt die Spielzeit ab: die Kemptener Schultheatertage, unser Kooperationsprojekt mit dem Amt für Jugendarbeit der Stadt Kempten, dann bereits in der zweiten Auflage.
Das TIK-Team und ich laden Sie herzlich ein, die „Theaterkiste“ zu öffnen und sich überraschen und inspirieren zu lassen von den vielfältigen Einblicken und Sichtweisen des Theaters.
Herzlich,
Ihre
Nikola Stadelmann
Künstlerische Direktorin
THEATERINKEMPTEN
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