Scheinwelten
Spielzeit 2012/13
ENSEL UND KRETE
von Michael Miensopust nach dem Roman von Walter Moers | ab 8 1/4
In Kooperation mit der Buchhandlung Hugendubel
Willkommen in der wundersam-fantastischen Welt von
Zamonien: Die beiden Fhernhachenkinder Ensel und Krete verbringen ihre Ferien im Großen Wald, einem idyllischen Urlaubsparadies im Reiche der Buntbären. Eines Tages verirren sie sich in den verbotenen Teil des Waldes, ein legendenumwobenes Gebiet, das kein vernünftiges Wesen je betreten würde, denn hier hausen die
seltsamsten Kreaturen.
Erdgnömchen, Stollentrolle und Sternenstauner sind dabei noch die harmlosesten, aber wehe dem, der in die Fänge des Laubwolfs oder gar der gemeingefährlichen Hexe gerät! Doch genau an der spannendsten Stelle tritt der allmächtige Autor der Geschichte auf, der berühmte Dichterfürst Hildegunst von Mythenmetz, um nach eigenem Gutdünken in den Verlauf der Handlung einzugreifen...
Im Zusammenspiel von Schauspiel und Figurentheater,
Musik, Slapstick und Clownerie entsteht eine aberwitzige, spannende, aber auch sehr poetische Reise in die Welt Zamoniens, einem Land, in dem (fast) alles möglich ist. Versatzstücke aus unterschiedlichen Mythen und Märchen fügen sich zu einem großen Spektakel, bei dem der
Fantasie und dem Irrsinn keine Grenzen gesetzt sind. Ein Theatererlebnis der besonderen Art – für die ganze Familie!
Bilder
(c) Frank Pieth | |
(c) Frank Pieth | |
(c) Frank Pieth | |
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Termine
04.03.2012
| Beginn: 15:00 | Stadttheater |
Einheitspreis 8,00 € Kinder | 12,00 € Erwachsene
Besetzung
Kinder- und Jugendtheater des Landestheaters Tübingen
Regie: Michael Miensopust
Ausstattung: Daniel Reim
Musik: Christian Dähn, Daniel Dähn
Figurencoaching: Anne-Kathrin Klatt
Dramaturgie: Susanne Schmitt
Besetzung:
Rupert Hausner
Sebastian Schmid
Magdalen Flade
Henry Braun
Vanessa Valk
Pressestimmen
Allgäuer Zeitung,
7. März 2012
"Fantastisch"
(von Jana Schindler)
Es war fantastisch – dieses „Ensel und Krete“ im Stadttheater! Im zweifachen Sinn des Wortes. Eine wunderbare Vorstellung für Achtjährige, die sich vor überdimensionalen Laubwölfen gruseln konnten, bis zu Siebzigjährigen, die sich an dem Spiel mit allerlei Märchenversatzstücken ergötzen durften. Und es war eine traumhaft-surreale Märchenadaption in dem Fantasiereich Zamonien. Dieser Kontinent entspringt dem kreativen Geist Walter Moers’, dem geistigen Vater von Käpt’n Blaubär oder dem Kleinen Arschloch:
Regisseur Michael Miensopust hat aus Moers wortspielendem
Roman „Ensel und Krete“ eine Bühnenfassung entwickelt und eine wunderbare
Mischung aus Puppenspiel und Schauspieltheater erarbeitet. Und so bereicherte
das Landestheater Tübingen mit diesem Familienstück wieder einmal die
Kinderkultur in Kempten.
Es ist eine Geschichte vom Erwachsenwerden. Und da das ja bekanntlich nie
aufhört, war es für jedes Alter ein Vergnügen. Mit dem Grimmschen
Geschwisterpaar haben Ensel (Sebastian Schmid) und seine Schwester Krete
(Magdalena Flade) allerdings nicht mehr viel gemeinsam. Zwar verlaufen sie sich
noch im Wald, aber hier müssen sie einen Laubwolf erledigen und sich allerlei
bizarrer Gestalten und Pflanzen erwehren. Sie sind in der Inszenierung eine Art
Comicfiguren mit überdimensionierten Brillen und vorwitzigen Nasen.
Im Gruselwald verlaufen
Die Bühne ist eine Tiefe suggerierender Ort mit vielen Gängen – und der
Gruselwald ein Tummelplatz allerlei bizarrer Gestalten. Da konnte sich
Ausstatter Daniel Reim so richtig austoben. Der Laubwolf (Vanessa Valk, auch
als viele weitere Figuren) steckt in einem riesigen Papierkostüm, die
Geheimförster tragen Hüte mit meterhohen Grasbüscheln und Hundeschnauzen, die Sternenstauner
sind Haarmonster mit tausend sonnenbebrillten Augen. Ein Stollentroll, eine
Mischung aus Vampir und Kobold, führt die beiden Kinder immer wieder in die Irre.
Und die Handlung immer wieder unterbrechend tritt Hildegunst von Mythenmetz
(Rupert Hausner) auf – ein barocker Dinosaurier, der mit irrwitzigen
Sprachausschweifungen seinem Publikum ein Happy End gegen die zamonische
Märchentradition zubilligt.
Das ist so aberwitzig, absurd, komisch, sinnlich, poetisch, hintersinnig und
originell, dass es eigentlich ganz egal ist, wie die Geschichte ausgeht und ob
Ensel und Krete aus dem Gruselwald herausfinden, gemäß dem Motto: „Und wenn sie
nicht gestorben sind, dann irren sie noch immer durch den Wald.“ Fantastisch, fantastisch!
Schwarzwälder Bote, 17. Januar 2011
"Reise in die bunte Welt von Zamonien"
(von Renate Deregowski)
[...]"Ungebändigte Fantasie und aberwitziger Irrsinn"[...]
Schwarzwälder Bote, 20. November 2010
"Abtauchen in eine fantastische Welt"
(von Christoph Holbein)
[...]"Menschen »ab 8 ¼ Jahren« erleben ein stark gezeichnetes mit schöner, sensibler
Lichtgestaltung untermaltes Spiel reich an Nuancen und feiner Mimik, das überaus amüsant
ist"[...]
[...]"Miensopust schöpft, mit Bildern, die einen zum Staunen bringen, und dem übervollen
Griff in die Kiste der Stilmittel, Spielarten und schrägen Typen, mit kurzweiligen,
organisch arrangierten Auf- und Abgängen, mit Zeitlupe und theatralischen Details die
Bühnenmöglichkeiten aus – einfach märchenhaft"[...]
Reutlinger Nachrichten, 15. November 2010
"Brummli, Brummli in Zamonien"
(von Jürgen Spiess)
[...]"Unbedingt empfehlenswert für jeden, der eine Schwäche für Fabelwesen und Märchenhaftes
mitbringt"[...]
[...]"Derart sprühende Fantasie hat man hier seit langem nicht mehr erlebt[...]Ein Märchen für
Jung und Alt, das begeisterte"[...]
Schwäbisches Tagblatt, 15. November 2010
"Neurotische Monster, geistreiche Gags"
(von Eike Freese)
[...]"Putzig und geistreich, surreal und bitterböse"[...]
[...]"Zugänglich, geistreich und urkomisch: "Ensel und Krete" ist ein Märchen für Kinder, die
einmal erwachsen werden wollen. Und für Erwachsene, denen 50 Späße pro Minute nicht zu
albern sind"[...]
[...]"wie eine Kreuzung aus Andy Warhol und dem Pumuckll"[...]