Scheinwelten
Spielzeit 2012/13
DIE ZERTANZTEN SCHUHE
Ein musikalisches Märchen nach den Brüdern Grimm von Ueli Blum | ab 5
Was tut man als König und allein erziehender Vater, wenn jeden Morgen die zertanzten Schuhe der Töchter vor ihrer Schlafzimmertür liegen und niemand weiß, wo und wie und vor allem mit wem die Prinzessinnen ihr Schuhwerk allnächtlich ruinieren? Da helfen weder doppelte Schlösser noch Wachen.
Die Töchter wissen angeblich von nichts und behaupten, die ganze Nacht zu schlafen, obwohl sie jeden Morgen völlig
übermüdet am Frühstückstisch sitzen.
Also tut man, was Könige in solchen Fällen immer tun: Man lässt verkünden, dass, wer auch immer das Rätsel zu lösen vermag,
eine der Prinzessinnen zur Frau und vielleicht noch das halbe Königreich dazu bekäme. Da allerdings die Versager wie üblich einen Kopf kürzer gemacht werden, herrscht bald einempfindlicher
Mangel an prinzlichen Kandidaten und so kommt eines Tages auch ein abgedankter Soldat an den Hof.
Ueli Blum hat in seiner Fassung den Charme und den Witz des Grimmschen Märchens bewahrt und wird durch die Musik von Erich Radke dabei kongenial unterstützt.
Bilder
(c) Tom Schulze | |
(c) Tom Schulze | |
(c) Tom Schulze | |
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Termine
Besetzung
Theater der jungen Welt, Leipzig
Regie: Kay Link
Musikalische Leitung: Erich A. Radke / Jörg Leistner
Choreografie: Bettina Werner
Bühne und Kostüme: Olga von Wahl
Video: Tilman König
Mit: Gösta Bornschein, Elisabeth Fues, Moritz Gabriel, Uschi Marr, Samuel Peters, Reinhart Reimann,
David Senf / André Hepke, Anke Stoppa, Anna-Lena Zühlke
Pressestimmen
Vorschau von
Leipzig-Fernsehen hier (bitte auf Link klicken)
„(…) Ein bekanntes Grimm-Märchen verbindet sich im Theater der Jungen Welt mit dem Anspruch, nicht nur Kinder zu unterhalten. Den Leipzigern ist es gelungen, ein heiteres, vergnügliches Bühnenspiel mit viel Musik und Gesang, Tanz und Akrobatik für jedermann zu machen. Es gibt reichlich
originelle Regie- und Spielideen, dem Leben abgeschaut und ohne verstaubte Märchenmanier.“
Simone Schmollack, taz, 25.11.2011
Eine „völlig zu Recht lang und laut
bejubelte Inszenierung (…) mit großem Unterhaltungswert“.
Steffen Georgi, Leipziger Volkszeitung, 22.11.2011
„Ein
phantasievolles Stück für die ganze Familie (…), ein buntes Märchenkaleidoskop, das keine Langeweile aufkommen lässt. Immer in Bewegung und dennoch mit kurzen Momenten des Innehaltens verschmilzt der Abend zu einem Konglomerat phantasievoller Unterhaltung. (…) Kay Link schafft mit seiner Inszenierung ein Familienstück, das für alle etwas bereithält. Ein Stück, bei dem selbst Jungs Prinzessinnen mögen.“
Franca Hähle, Leipzig Almanach, 23.11.2011